
Impressionen INTERBOOT
Funsport, Reise, Charter, Tauchen: Die 50. INTERBOOT bietet wieder die
ganze Vielfalt des Wassersports. Kernstück der Bootsausstellung sind
naturgemäß Boote und Yachten. Weil die internationale Bootsbranche nach
der Konjunkturkrise wieder Tritt gefasst hat, ist in diesem Jahr von
Samstag, 17. September bis Sonntag, 25. September, das Angebot an neuen
Booten besonders groß. Ein erster Rundgang zeigt die ganze Trend-Palette
bei Booten und Schiffen.
Ein wahres Feuerwerk an Premieren gibt
es bei den Motorbooten. Die nagelneue Galeon 400 Fly, eine luxuriös
ausgestattete Flybridge-Yacht aus Danzig zählt mit ihrer Länge von 13
Metern und 4,16 Metern Breite dabei mit zu den größten Neuerscheinungen
der INTERBOOT. Die Yacht mit luxuriöser Einrichtung wird von zwei 265
PS-Dieselmotoren in Gleitfahrt gebracht und ist ab 321.500 Euro zu
haben.
Als schneller Gleiter ist auch die 10,95 Meter lange
Bavaria Sport 31 ausgelegt, die Deutschlands größte Yachtwerft, die
Bavaria Yachtbau GmbH, auf ihrem Messestand als Weltpremiere
präsentiert. Erstmals auf einer Bootsaustellung ausgestellt wird auch
die Nimbus 365 Coupé aus Schweden. Diese elf Meter lange Weltpremiere
besticht gleichermaßen durch ihre Fahrleistung wie durch ihr luxuriöses
Interieur und eine Eignersuite.
Die Qual der Wahl haben auch alle
INTERBOOT-Besucher, die auf der Suche nach so genannten Sportbooten
sind. Die Boote verbinden rasante Fahreigenschaften und formschöne
Rümpfe aus Kunststoff, denen ihr hohes Geschwindigkeitspotential
anzusehen ist. Eine Gemeinsamkeit aller Motorboote sind die durchweg
modernen Antriebe, im Dieselbereich als besonders sparsame
Common-Rail-Versionen und bei den Benzinern digital gesteuerte
Hightech-Maschinen. Mit 860 PS und fast 100 Stundenkilometern
Spitzengeschwindigkeit ist die Performance 1107 aus der Performance
Marine GmbH eines der schnellsten Boote der INTERBOOT.
Unter den
Motorbootpremieren fallen auch einige klassisch anmutende Sportboote aus
Holz auf, wie die Schweizer Boesch 710 Ascona de Luxe. Sie erinnert an
die legendären und eleganten Riva-Boote aus den 1960er Jahren.
Auch
bei den Segelyachten ist die Zahl der Premieren groß. Hier wird bei den
Fahrtenyachten der Trend zu mehr Sportlichkeit deutlich, ohne dass auf
Komfort verzichtet werden muss. Mit zu den größten Neuvorstellungen im
Segelyachtbereich gehört die 15,38 Meter lange Sun Odyssey 509 der
französischen Jeanneau Werft, die mit drei oder vier Kabinen angeboten
wird. Die Yacht ist trotz ihrer Größe und der Segelfläche von 114
Quadratmeter am Wind auch von einer kleinen Crew zu beherrschen.
Die
INTERBOOT mit dem Bodensee als Hausrevier wird von vielen Werften auch
als Präsentationsort für neue Daysailer genutzt. Auffällig in diesem
Jahr ist die 8,50 Meter lange Alphena aus Frankreich, die bei 1,6 Tonnen
Gewicht von 38 Quadratmetern Segelfläche auf Hochtouren gebracht wird.
Freunde
klassischer Yachten können sich auf den 75er Nationalen Kreuzer „Vinga“
freuen. Jetzt ist die vierjährige Restaurierung, die eigentlich ein
Neubau war, abgeschlossen und die 11,70 Meter lange Rennyacht aus
Edelholz sieht wieder so aus, wie sie 1914 von der Werft Abeking und
Rasmussen abgeliefert wurde. Moderne Linien im Retro-Look bietet die 2,5
Meter Breite Clarc 33, eine schnelle, trailerbare Zehnmeteryacht mit
Hubkiel, aus dem Hause Bénéteau. Sie bietet Wohnkomfort für bis zu fünf
Personen.
Eines der wohl ungewöhnlichsten Boote der Messe, die
Elysium Rideabout 40, ist noch nicht im Original zu sehen. Doch das im
Bau befindliche Zwölf-Meter-Boot aus Teak wird vom Steuermann und
Co-Piloten „geritten“ – wie auf einem Motorrad. Das Boot ist bis zu 70
Stundenkilometer schnell und bietet Kojen, Küche und sogar Duschkabine.
Eine
völlig neue Form der Mobilität auf dem Wasser, besonders auch für den
Tourismusbereich, sieht die BionX Europe GmbH mit ihrem ersten
WaterPedelec. Die Fahrer können selbst wählen, ob sie die SeaScape 12
lieber aus eigener Kraft mit dem Tritt in die Pedale, oder wie beim
E-Bike, unterstützt von einem Elektromotor fahren möchten.